André Schwaninger

schwaninger@gmx.ch


61-62
Lu

63-65
Christoph

66-68
Cassandra

69-70
Mona


1970
Geburt.....Stundenlange Dia-Abende im elterlichen Zuhause waren für mich die ersten Kontakte mit der Welt der Photographie. Ich kann mich gut erinnern, schon damals über die Brillianz der guten alten Kodachrome-Dias gestaunt zu haben.

1985
Meine erste Kamera, eine Canon-T70, sollte mir dieselbe Freiheit geben, das festzuhalten, was um mich herum geschehen würde. Natürlich bannte ich meine ersten 1000 Bilder, wie es sich eben gehörte, auf Diafilm und hatte meine Freude daran.

1991
Erst einige Jahre später, in meinem Studium, kam ich durch einen obligatorischen Versuch im Praktikum für Physiker dazu, meinen ersten Schwarzweissfilm selber zu entwickeln. Ich war, wie wohl jeder bei seinem ersten Film, gleichzeitig nervös die Arbeit zu zerstören und ungeduldig auf das, was sich meinen Augen offenbaren würde.

Die Möglichkeit meine photographischen Ideen nicht nur während der Aufnahme sondern gerade auch bei der Weiterverarbeitung bis zum fertigen Bild kreativ umzusetzen, ist für mich der ganz besondere Reiz der Schwarzweiss-Photographie.

1996
Meine bevorzugten "Opfer" sind junge, schöne, spezielle, manchmal auch einfach seltsame Menschen. Die Photo Ausrüstung entweder 35mm oder Mittelformat. Die Umgebung soll klinisch rein. Das Licht wird jeweils von zwei grossen Studioblitzen erzeugt. Das Ziel: Diese vergänglichen Ausdrücke in den Gesichtern meiner Modelle einzufrieren, so als ob damit ihre Stimmung und Gefühle für immer festgehalten würden.

1999
Die ausgestellte Serie stammt von einem "shooting", das ich im vergangenen Jahr mit jungen Menschen an einem Ostschweizer Gymnasium durchgeführt habe. Den Schülern, die sich meiner Kamera gestellt haben, danke ich für ihre Geduld und das Stückchen "Leben", das sie mir gegeben haben.


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Last update: January 19, 2001